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Im Mesozoikum (vor 230-70
Millionen Jahren) entwickelten die Reptilien
eine enorme Artenvielfalt und dominierten
das Tierreich. Nach und nach besiedelten
Arten von Schildkröten den Erdball,
die sich bis heute nur wenig verändert
haben. Erstmals eroberten Pterosaurier
(fliegende Reptilien) die Lüfte und
die wohl einzigartigsten Giganten, die
je unseren Globus bewohnt haben, begannen,
alle Teile der Welt für lange Zeit
zu bevölkern – die Dinosaurier.
Sie teilten sich die riesigen Ökosysteme
mit Krokodilen und Schnabelköpfen,
deren Nachfahren teilweise bis in die
Gegenwart nahezu unverändert überlebt
haben. Viele Arten jedoch wurden verdrängt
und sind ausgestorben. Lange Zeit später
brach die Zeit der Schuppenkriechtiere
an – Doppelschleichen, Echsen und
Schlangen besetzten Nischen und von den
20 registrierten Ordnungen haben nur vier
bis in die Gegenwart überlebt.
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