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Reptilien  gingen  vor  etwa   340  Millionen Jahren aus den prähistorischen Amphibien hervor.  Sie  besaßen  eine  harte  Außenhaut aus  Schuppen  zum  Schutz vor Verletzungen und Feuchtigkeitsverlust. Weiterhin waren die Eier  dieser Tiere amniotisch und hartschalig. Der    Embryo    wuchs    geschützt    auf.    Diese
 
Evolution
 
 
Eigenschaften ermöglichten es den frühen Reptilienformen, außerhalb des Wassers zu leben, was den Amphibien versagt blieb.
 
 

Im Mesozoikum (vor 230-70 Millionen Jahren) entwickelten die Reptilien eine enorme Artenvielfalt und dominierten das Tierreich. Nach und nach besiedelten Arten von Schildkröten den Erdball, die sich bis heute nur wenig verändert haben. Erstmals eroberten Pterosaurier (fliegende Reptilien) die Lüfte und die wohl einzigartigsten Giganten, die je unseren Globus bewohnt haben, begannen, alle Teile der Welt für lange Zeit zu bevölkern – die Dinosaurier. Sie teilten sich die riesigen Ökosysteme mit Krokodilen und Schnabelköpfen, deren Nachfahren teilweise bis in die Gegenwart nahezu unverändert überlebt haben. Viele Arten jedoch wurden verdrängt und sind ausgestorben. Lange Zeit später brach die Zeit der Schuppenkriechtiere an – Doppelschleichen, Echsen und Schlangen besetzten Nischen und von den 20 registrierten Ordnungen haben nur vier bis in die Gegenwart überlebt.

   Stand: 24.01.2006 Seitenanfang