|
Der Geruchsinn ist vielen
Tieren weit überlegen. Sie sind in
der Lage, über größere
Distanzen Beutetiere zu wittern. Ebenso
der Hörsinn ist sehr gut ausgeprägt.
Die sozialen Strukturen sind eher verschieden.
Kleinere Arten leben meist als Paargemeinschaft
oder einzelgängerisch. Größere
Arten wie der Wolf leben in komplexeren
Gruppen – dem Rudel, bestehend aus
dem Alpha-Paar und dessen Nachkommen.
Sie bilden große Reviere, markieren
und verteidigen diese. Die Nachkommen
sind unterschiedlichen Alters. Ältere
Geschwister helfen bei der Jagd und der
Aufzucht der Jungen. Die Paarung erfolgt
nur bei dem Alpha-Paar. Die Kaniden haben
in der Geschichte der Menschheit gute
und schlechte Seiten zugeschrieben bekommen.
So waren und sind wilde Arten für
das Gleichgewicht der Nagerpopulationen
unentbehrlich. Weiterhin ging der Haushund
vor mehr als 10.000 Jahren durch Domestizierung
aus dem Wolf hervor. Er übernahm
wichtige Aufgaben als Wach-, Jagd- und
Begleittier. Jedoch werden einige Arten
auch als Feinde der Menschen angesehen,
allen voran der Wolf, weil er Vieh tötete.
Die Verfolgung des stolzen Tieres führte
ihn an den Rand der Ausrottung. Andere
Arten wie der Rothund lebt gegenwärtig
nur noch in Zoos.
|