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Die unter dem Begriff Canidae zusammen- gefassten verschiedenen Hundearten haben folgende Merkmale gemeinsam. So besitzen alle Arten einen kräftigen Körperbau mit tiefer Brust. Das Fell ist einfarbig oder gefleckt. Einige der Handwurzelknochen sind miteinander verbunden.   Die   Vordergliedmaßen   sind   nicht
 
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drehbar und mit fünf Zehen besetzt. An den Hinterläufen befinden sich nur vier Zehen. Im Gegensatz zu anderen Fleischfressern sind die Krallen kurz und stumpf. Die Kiefer sind lang mit kräftigen Reißzähnen.
 
 

Der Geruchsinn ist vielen Tieren weit überlegen. Sie sind in der Lage, über größere Distanzen Beutetiere zu wittern. Ebenso der Hörsinn ist sehr gut ausgeprägt. Die sozialen Strukturen sind eher verschieden. Kleinere Arten leben meist als Paargemeinschaft oder einzelgängerisch. Größere Arten wie der Wolf leben in komplexeren Gruppen – dem Rudel, bestehend aus dem Alpha-Paar und dessen Nachkommen. Sie bilden große Reviere, markieren und verteidigen diese. Die Nachkommen sind unterschiedlichen Alters. Ältere Geschwister helfen bei der Jagd und der Aufzucht der Jungen. Die Paarung erfolgt nur bei dem Alpha-Paar. Die Kaniden haben in der Geschichte der Menschheit gute und schlechte Seiten zugeschrieben bekommen. So waren und sind wilde Arten für das Gleichgewicht der Nagerpopulationen unentbehrlich. Weiterhin ging der Haushund vor mehr als 10.000 Jahren durch Domestizierung aus dem Wolf hervor. Er übernahm wichtige Aufgaben als Wach-, Jagd- und Begleittier. Jedoch werden einige Arten auch als Feinde der Menschen angesehen, allen voran der Wolf, weil er Vieh tötete. Die Verfolgung des stolzen Tieres führte ihn an den Rand der Ausrottung. Andere Arten wie der Rothund lebt gegenwärtig nur noch in Zoos.

   Stand: 24.01.2006 Seitenanfang