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Die Mitglieder der Familie Hyaenidae sind eng mit den Katzen verwandt. Allen gemein ist die nach unten abfallende Rückenlinie von den Schultern bis zum Schwanz. Fast alle Arten jagen nachts und legen Baue zum Schutz der Jungen und als Zufluchtsort an.
CultVision

Der Kopf und die Ohren aller Hyaenidae sind groß. Die Vorderbeine sind länger als die Hinterläufe mit vier Zehen an jedem Fuß (Ausnahme: Erdwolf). Das Fell ist entweder gestreift oder gepunktet mit einer kurzen Mähne auf dem Hals. Hyänen sind nicht besonders schnell, besitzen jedoch eines der stärksten Gebisse, mit dem sie auch Knochen zerbeißen können. Unverdauliche Teile wie Haare und Hufe werden ausgewürgt. Die Ausnahme ist der Erdwolf, der sich von Termiten ernährt. Er lebt im Gegensatz zu seinen Vettern einzelgängerisch. Die Tüpfelhyäne hingegen lebt in Gruppen von bis zu 80 Tieren. Die Jungen werden mit zwei bis drei Monaten in einem gemeinsamen Bau gesäugt. Hyänen besetzen Reviere, die sie mit Duftmarken abgrenzen.

   Stand: 24.01.2006 Seitenanfang